einzigartig und kompetent
Samstag, 29. Februar 2020
Schleiereule
So ganz ohne Vögel geht es dann doch nicht, Gestern ist diese Schleiereule fertig geworden. Lautlos durchsteift sie die Nacht und lauscht auf jedes noch so kleine Geräusch. Ein leises Rascheln im Laub verrät ihr, wo sich ihr Abendessen versteckt hat.
Blumen-Eier
Auf vielfachen Wunsch gibt es dieses Jahr auch wieder Eier mit Blumenmotiven. Ich hatte lange keine mehr gemacht, weil sich fast alles um die Vogelmotive gedreht hat. Sie gefallen mir sehr gut und kommen auch bei den Kunden gut an, vor allem im Blumenhaus Kienitz in Karstädt. Im Moment gibt es Schneeglöckchen, Osterglocken und Stiefmütterchen, auf dem Plan sind noch Krokusse, Primeln und eventuell Veilchen.
In dezentem bunt geht es auch:
In dezentem bunt geht es auch:
Dienstag, 18. Februar 2020
Wo ist die Zeit geblieben?
Bald ist es wieder so weit. Wo ist die Zeit geblieben? Dieses Jahr schon zum 10. mal Ausstellung Kunst am Ei.
Im ersten Jahr hatte ich, kurzerhand und wild entschlossen, meine Wohnung geräumt und innerhalb von zwei Wochen eine kleine Ausstellung auf die Beine gestellt. Zahlreiche Besucher kamen und machten mir Mut weiterzumachen. Es hat Spaß gemacht, nur das ich die Möbel, Bücher und und und anschließend wieder einräumen musste, fand ich lästig.
Die Lösung war schnell gefunden. Ich hatte eine leerstehende Wohnung im Haus, zwar in desolatem Zustand, aber das konnte ich ändern. Ich lernte Lehm zu verarbeiten, um Löcher zu verschmieren, habe tapeziert, gemalert, ausgebessert, Tische, Schränke und Regale organisiert, bzw. selbst gebaut.
Im Laufe der Jahre sind so zwei Ausstellungsräume entstanden. Voriges Jahr habe ich mithilfe des örtlichen Ofensetzers, den alten Umluftofen wieder in Ordnung gebracht, jetzt wird es auch im Winter richtig schön warm. Kursen und Workshops in der kalten Jahreszeit steht nichts mehr im Weg.
Ende dieser Woche werde ich im zweiten Raum den restlichen Fußboden mit Bodenbelag versehen, das war bis dato auch immer noch eine Baustelle.
So kommt jedes Jahr etwas Neues dazu. Wie Onkel Heinrich immer sagte: Wenn Du was willst, musst Du die Initiative ergreifen!
Im ersten Jahr hatte ich, kurzerhand und wild entschlossen, meine Wohnung geräumt und innerhalb von zwei Wochen eine kleine Ausstellung auf die Beine gestellt. Zahlreiche Besucher kamen und machten mir Mut weiterzumachen. Es hat Spaß gemacht, nur das ich die Möbel, Bücher und und und anschließend wieder einräumen musste, fand ich lästig.
Die Lösung war schnell gefunden. Ich hatte eine leerstehende Wohnung im Haus, zwar in desolatem Zustand, aber das konnte ich ändern. Ich lernte Lehm zu verarbeiten, um Löcher zu verschmieren, habe tapeziert, gemalert, ausgebessert, Tische, Schränke und Regale organisiert, bzw. selbst gebaut.
Im Laufe der Jahre sind so zwei Ausstellungsräume entstanden. Voriges Jahr habe ich mithilfe des örtlichen Ofensetzers, den alten Umluftofen wieder in Ordnung gebracht, jetzt wird es auch im Winter richtig schön warm. Kursen und Workshops in der kalten Jahreszeit steht nichts mehr im Weg.
Ende dieser Woche werde ich im zweiten Raum den restlichen Fußboden mit Bodenbelag versehen, das war bis dato auch immer noch eine Baustelle.
So kommt jedes Jahr etwas Neues dazu. Wie Onkel Heinrich immer sagte: Wenn Du was willst, musst Du die Initiative ergreifen!
Mittwoch, 5. Februar 2020
Sonntag, 26. Januar 2020
Frisch aus der Werkstatt
Meine neuesten Werke:
Ein Waldlaubsänger auf einem naturbraunen Hühnerei.
Schwanzmeisen
und noch was für Querdenker. Eine neugierige kleine Blaumeise
Ein Waldlaubsänger auf einem naturbraunen Hühnerei.
Schwanzmeisen
und noch was für Querdenker. Eine neugierige kleine Blaumeise
Mittwoch, 30. Oktober 2019
Erste Entürfe und Pysanki
Die ersten Entwürfe für die Eier der nächsten Saison sind fertig. Nächstes Jahr wird es wieder mehr Pysanki geben.
Das sind Eier, die mit Wachsbatik verziert werden. Wahrscheinlich kennen Sie die sorbischen Wachseier. Die Technik bei den Pysanki ist im Prinzip gleich. Bei den sorbischen Eiern wird das Wachs traditionell mit Gänsefedern oder Stecknadeln aufgetragen. Die Federspitzen werden vorher in verschiedene Formen (Dreick, Oval, Raute, ...) geschnitten.
Bei den Pysanki wird das Wachs dagegen mit einer Kistka aufgemalt. Vieleicht kennen Sie Kistkas aus dem Bereich Stoffbatik. Im Prinzip ist eine Kistka ein winziges Kännchen mit einem dünnen Auslauf, das an einem Griff befestigt ist. In das Kännchen wird das Wachs gefüllt. Über einer Kerzenflamme wird alles erhitzt, bis das Wachs flüssig ist. Dann kann man damit auf dem Ei malen. Läuft nicht mehr genug Wachs nach, muss man es wieder erhitzen.
Inzwischen gibt es Kistkas, die elektrisch beheizt werden. Da hat das Wachs immer die richtige Temperatur, das lästige Erwärmen über der Kerzenflamme entfällt. Leider sind diese Kistkas zum Eiermalen zu grob. Die Striche werden zu breit.
Ursprungsgebiet der Pysanki ist Osteuropa, hier speziell die Ukraine.
Das sind Eier, die mit Wachsbatik verziert werden. Wahrscheinlich kennen Sie die sorbischen Wachseier. Die Technik bei den Pysanki ist im Prinzip gleich. Bei den sorbischen Eiern wird das Wachs traditionell mit Gänsefedern oder Stecknadeln aufgetragen. Die Federspitzen werden vorher in verschiedene Formen (Dreick, Oval, Raute, ...) geschnitten.
Bei den Pysanki wird das Wachs dagegen mit einer Kistka aufgemalt. Vieleicht kennen Sie Kistkas aus dem Bereich Stoffbatik. Im Prinzip ist eine Kistka ein winziges Kännchen mit einem dünnen Auslauf, das an einem Griff befestigt ist. In das Kännchen wird das Wachs gefüllt. Über einer Kerzenflamme wird alles erhitzt, bis das Wachs flüssig ist. Dann kann man damit auf dem Ei malen. Läuft nicht mehr genug Wachs nach, muss man es wieder erhitzen.
Inzwischen gibt es Kistkas, die elektrisch beheizt werden. Da hat das Wachs immer die richtige Temperatur, das lästige Erwärmen über der Kerzenflamme entfällt. Leider sind diese Kistkas zum Eiermalen zu grob. Die Striche werden zu breit.
Ursprungsgebiet der Pysanki ist Osteuropa, hier speziell die Ukraine.
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