Diese neugierige Blaumeise habe ich auf ein braunes Hühnerei graviert und anschließend leicht nachcoloriert.
Kunst am Ei
PRIGNITZER KUNSTWERKSTATT
Mittwoch, 25. März 2026
Samstag, 21. März 2026
Es gibt sie wieder!
Die Schmetterlinge sind wieder da. Nach ein paar Jahren Pause sind sie nun wieder zurück. Erst einmal in geringer Stückzahl. Mal sehen, wie sich das entwickelt. ich halte auf jeden Fall Ausschau nach weiteren Arten.
Mittwoch, 18. März 2026
Specht
Neugierig schaut der Specht aus seiner Höhle. Wonach er wohl Ausschau hält?
Gemalt mit Acrylfarbe auf einem Straussen-Ei.
Freitag, 13. März 2026
Ei und Säure
Die letzte sorbische Technik kennen meistens nur die Insider: Säureätzen. Zugegeben, das hört sich auf den ersten Blick ziemlich brutal an. Ist es aber nicht. Eigentlich ist es ganz einfach. Sie beginnen mit einem gefärbten Ei und einem Federkiel. Den Federkiel schneiden Sie zurecht, wie bei einer Schreibfeder. Tauchen Sie die Feder in Essigessenz (unverdünnt). So, wie Sie eine Schreibfeder in Tinte tauchen würden. Damit können Sie nun auf dem Ei "schreiben". Der Essig entfert die Farbe. Es erscheint die natürliche Schalenfarbe des Eies. Sie müssen etwas Geduld haben, das klappt nicht gleich beim ersten Mal drüberfahren. Wiederholen Sie den selben Strich mehrmals. Geben Sie dem Essig Zeit zu wirken. Dann werden Sie sehen, wie die Farbe zurückweicht.
Die Striche und Punkte erscheinen beim Säureätzen leicht ausgefranst. Sie bekommen nicht die scharfen Kanten, wie beim Kratzen. Das kann, je nach Motiv, sehr dekorativ wirken.
Arbeiten Sie mit Kindern, können Sie auch Zitronensäure verwenden. Dann dauert es allerding etwas länger, bis sich der Erfolg einstellt.
Hartgesottene arbeiten mit Salzsäure. Das geht zwar schnell, ist jedoch auch sehr gefährlich.
Donnerstag, 12. März 2026
Kratztechnik
Diese Technik ist nicht so auswändig, wie die Wachstechniken. Bei einem gefärbten Ei werden mit einem spitzen Werkzeug (Cutter, Skalpel, Messer) Muster und Ornamente eingeritzt, gekratzt, graviert.
Sonntag, 1. März 2026
Wachsbossiertechnik
Die Wachsbossiertechnik ist nicht ganz so bekannt, wie ihre "Große Schwester", die Wachsreservetechnik. Hier wird buntes Wachs auf ungefärbte Eier aufgetragen. Das Wachs bleibt auf dem Ei, es wird nicht entfernt. So entstehen schöne Muster und Ornamente. Zum Auftragen werden auch hier Stecknadeln und Federn verwendet.
Ich mag es gern monochrom, daher nehme ich braunschalige Eier und arbeite nur mit braunem und weißem Wachs.






