Es geht auch quer!
Dieser Eisvogel hat sich gerade sein Frühstück gefangen. Ich habe ihn auf ein gefärbtes Hühnerei gekratzt.
PRIGNITZER KUNSTWERKSTATT
Es geht auch quer!
Dieser Eisvogel hat sich gerade sein Frühstück gefangen. Ich habe ihn auf ein gefärbtes Hühnerei gekratzt.
Schleiereulen sind typische Untermieter in Scheunen. Daher kommt ihr englische Name Barn Owl (barn = Scheune). In meine Scheune ist wieder eine eingezogen, nachdem ihr Vormieter vor zwei Jahren plötzlich verschwunden war. Er hatte viele Jahre dort gelebt und, sozusagen als Miete, massenhaft Mäuse gefangen und vertilgt. Es war ein Männchen, weil er im Sommer und Herbst in der Dämmerung kreischend und fauchend herumgeflogen ist. Für Menschenohren ist sein "Gesang" eher unheimlich, Schleiereulen-Damen finden ihn verführerisch.
Diese hier habe ich auf ein braunes Hühnerei gekratzt und anschließend mit Acrylfarbe coloriert.
Wie jedes Jahr gibt es wieder jede Menge gravierte und bemalte Eier zu bestaunen. In diesem Jahr habe ich viel mit Farben und Farbkombinationen experimentiert. Neu sind der Kiebitz, Rauchschwalben, Frühlingsblüher und vielleicht, nur vielleicht, flattern Schmetterlinge und Libellen rein.
Wann: 22.03.2026
13:00 bis 17:00 Uhr
Wo: Reckenziner Dorfstraße 5
19357 Karstädt OT Reckenzin
Kunst am Ei 2026:
22.03.2026 Ausstellung: Kunst am Ei, 13.00 - 17.00 Uhr
Auch
in diesem Jahr gibt es wieder viele, viele einzigartig verzierte Eier
zu bestaunen. Neues und Altbewährtes wechseln sich ab.
Ein Highlight
sind immer die gravierten Vögel. Sie zwitschern, fliegen, brüten ihre
Jungen aus oder turnen munter im Geäst - und das tun sie alles als
filigran ausgearbeitete Motive auf den Eiern.
Und hier gleich der nächste nächtliche Räuber. Eine Waldohreule, die, ganz nach Eulenmanier, ihren Kopf nach hinten gedreht hat. Für den Rundumblick sorgt die lange Halswirbelsäule. Sie ist dezent unter den vielen Federn versteckt und fällt daher nicht sofort auf. Erst, wenn die Vögel das scheinbar unmögliche vollbringen, wird man stutzig. Waldohreulen haben, wie alle Raubvögel, 14 Halswirbel. Säugetiere (einschließlich Giraffen) haben nur 7. Desshalb können unsere gefiederten Greifer ihren Kopf um 270° drehen. Das bringt ihnen bei der Jagd einen entscheidenden Vorteil. Sie brauchen nur ihren Kopf zu bewegen. Das fällt weniger auf, als wenn sie ihren ganzen Körper drehen würden. Das gibt eine perfekte Tarnung und das Opfer bleibt arglos.
Gemalt habe ich mit Acrylfarben auf ein Nandu-Ei.
So langsam wird es ernst. Die Ausstellung rückt immer näher, die letzten Vorbereitungen laufen.
Im Moment sieht es noch so aus:
Die Mädels warten auch schon sehnsüchtig auf Ihren Auftritt.