Sonntag, 1. März 2026

Wachsbossiertechnik

 Die Wachsbossiertechnik ist nicht ganz so bekannt, wie ihre "Große Schwester", die Wachsreservetechnik. Hier wird buntes Wachs auf ungefärbte Eier aufgetragen. Das Wachs bleibt auf dem Ei, es wird nicht entfernt. So entstehen schöne Muster und Ornamente. Zum Auftragen werden auch hier Stecknadeln und Federn verwendet.

Ich mag es gern monochrom, daher nehme ich braunschalige Eier und arbeite nur mit braunem und weißem Wachs. 


 

Mittwoch, 25. Februar 2026

Jetzt wird es bunt!

 Eier in Wachsreservetechnik. Das ist das, was jeder unter dem Begriff sorbische Ostereier versteht.

Dabei ist es nur eine von insgesamt vier Techniken, die traditionell von den Sorben entwickelt und gepflegt werden. Das Prinzip ist simpel. Flüssiges Wachs wird in Punkten und Strichen auf dem Ei verteilt. Anaschließend wird das Ei gefärbt, zuerst in einer hellen Farbe (gelb). Dann kommen weitere Wachspunkte dazu und es wir wieder gefärbt (rot oder orange). Wer mächte kann noch eine dritte Farbe zufügen. Vorher weitere Wachsornamente auftragen und dann blau, grün oder lila färben.

Die Ornamente können Sie einfach so auftragen, oder Sie folgen den sorbischen Grundmustern. Aus alten Zeiten sind einige überliefert, wie das Sonnenrad oder die Wolfszähne. Dazu mache ich nächste Woche noch einen extra Post.

Hier nun endlich die Eier:


                

 

Sonntag, 22. Februar 2026

Wenn der Rote Milan am Himmel seine Kreise zieht

 hält er meistens Ausschau nach Futter. Er ist nicht wählerisch, Nagetiere, kleine Vögel oder auch Aas, er frisst so ziemlich alles. Er ist wunderschön anzusehen. Vor allem, wenn die Sonne die herrlichsten Rot,- Orange- oder Brauntöne auf sein Gefieder malt.

Ich habe Acrylfarbe benutzt und ihn auf einem Gänseei verewigt.


 

Donnerstag, 19. Februar 2026

Dienstag, 17. Februar 2026

Kombinationen

 Hier habe ich zwei Techniken kombiniert. Die weißen Punkte sind mit Wachs aufgetragen, wie bei der sorbischen Wachstechnik und die Ornamente sind eingekratzt. Zusammen ergibt das ein Ei, das sich durchaus sehen lassen kann.

Grundlage sind gefärbte Hühnereier.



 

Montag, 16. Februar 2026

Eisvogel für Querdenker

 Es geht auch quer!

Dieser Eisvogel hat sich gerade sein Frühstück gefangen. Ich habe ihn auf ein gefärbtes Hühnerei gekratzt.


 

Freitag, 13. Februar 2026

Schleiereule

 Schleiereulen sind typische Untermieter in Scheunen. Daher kommt ihr englische Name Barn Owl (barn = Scheune). In meine Scheune ist wieder eine eingezogen, nachdem ihr Vormieter vor zwei Jahren plötzlich verschwunden war. Er hatte viele Jahre dort gelebt und, sozusagen als Miete, massenhaft Mäuse gefangen und vertilgt. Es war ein Männchen, weil er im Sommer und Herbst in der Dämmerung kreischend und fauchend herumgeflogen ist. Für Menschenohren ist sein "Gesang" eher unheimlich, Schleiereulen-Damen finden ihn verführerisch.

Diese hier habe ich auf ein braunes Hühnerei gekratzt und anschließend mit Acrylfarbe coloriert.