Mittwoch, 25. Februar 2026

Jetzt wird es bunt!

 Eier in Wachsreservetechnik. Das ist das, was jeder unter dem Begriff sorbische Ostereier versteht.

Dabei ist es nur eine von insgesamt vier Techniken, die traditionell von den Sorben entwickelt und gepflegt werden. Das Prinzip ist simpel. Flüssiges Wachs wird in Punkten und Strichen auf dem Ei verteilt. Anaschließend wird das Ei gefärbt, zuerst in einer hellen Farbe (gelb). Dann kommen weitere Wachspunkte dazu und es wir wieder gefärbt (rot oder orange). Wer mächte kann noch eine dritte Farbe zufügen. Vorher weitere Wachsornamente auftragen und dann blau, grün oder lila färben.

Die Ornamente können Sie einfach so auftragen, oder Sie folgen den sorbischen Grundmustern. Aus alten Zeiten sind einige überliefert, wie das Sonnenrad oder die Wolfszähne. Dazu mache ich nächste Woche noch einen extra Post.

Hier nun endlich die Eier:


                

 

Sonntag, 22. Februar 2026

Wenn der Rote Milan am Himmel seine Kreise zieht

 hält er meistens Ausschau nach Futter. Er ist nicht wählerisch, Nagetiere, kleine Vögel oder auch Aas, er frisst so ziemlich alles. Er ist wunderschön anzusehen. Vor allem, wenn die Sonne die herrlichsten Rot,- Orange- oder Brauntöne auf sein Gefieder malt.

Ich habe Acrylfarbe benutzt und ihn auf einem Gänseei verewigt.


 

Donnerstag, 19. Februar 2026

Dienstag, 17. Februar 2026

Kombinationen

 Hier habe ich zwei Techniken kombiniert. Die weißen Punkte sind mit Wachs aufgetragen, wie bei der sorbischen Wachstechnik und die Ornamente sind eingekratzt. Zusammen ergibt das ein Ei, das sich durchaus sehen lassen kann.

Grundlage sind gefärbte Hühnereier.



 

Montag, 16. Februar 2026

Eisvogel für Querdenker

 Es geht auch quer!

Dieser Eisvogel hat sich gerade sein Frühstück gefangen. Ich habe ihn auf ein gefärbtes Hühnerei gekratzt.


 

Freitag, 13. Februar 2026

Schleiereule

 Schleiereulen sind typische Untermieter in Scheunen. Daher kommt ihr englische Name Barn Owl (barn = Scheune). In meine Scheune ist wieder eine eingezogen, nachdem ihr Vormieter vor zwei Jahren plötzlich verschwunden war. Er hatte viele Jahre dort gelebt und, sozusagen als Miete, massenhaft Mäuse gefangen und vertilgt. Es war ein Männchen, weil er im Sommer und Herbst in der Dämmerung kreischend und fauchend herumgeflogen ist. Für Menschenohren ist sein "Gesang" eher unheimlich, Schleiereulen-Damen finden ihn verführerisch.

Diese hier habe ich auf ein braunes Hühnerei gekratzt und anschließend mit Acrylfarbe coloriert. 


 

Sonntag, 8. Februar 2026

Kunst am Ei 2026


Wie jedes Jahr gibt es wieder jede Menge gravierte und bemalte Eier zu bestaunen. In diesem Jahr habe ich viel mit Farben und Farbkombinationen experimentiert. Neu sind der Kiebitz, Rauchschwalben, Frühlingsblüher und vielleicht, nur vielleicht, flattern Schmetterlinge und Libellen rein.

Wann: 22.03.2026

          13:00 bis 17:00 Uhr

Wo: Reckenziner Dorfstraße 5

      19357 Karstädt OT Reckenzin 

Freitag, 6. Februar 2026

Termine 2026

 Kunst am Ei 2026:

22.03.2026 Ausstellung:  Kunst am Ei,  13.00 - 17.00 Uhr



Auch in diesem Jahr gibt es wieder viele, viele einzigartig verzierte Eier zu bestaunen. Neues und Altbewährtes wechseln sich ab.
Ein Highlight sind immer die gravierten Vögel. Sie zwitschern, fliegen, brüten ihre Jungen aus oder turnen munter im Geäst - und das tun sie alles als filigran ausgearbeitete Motive auf den Eiern.


Weitere Märkte, auf denen Sie mich finden:
07./08.03.2026 Ostermarkt Blüthen 
28./29.03.2026 Ostermarkt Die Scheune Bollewick
04./05.04.2026 Ostermarkt Die Scheune Bollewick

Waldohreule

 Und hier gleich der nächste nächtliche Räuber. Eine Waldohreule, die, ganz nach Eulenmanier, ihren Kopf nach hinten gedreht hat. Für den Rundumblick sorgt die lange Halswirbelsäule. Sie ist dezent unter den vielen Federn versteckt und fällt daher nicht sofort auf. Erst, wenn die Vögel das scheinbar unmögliche vollbringen, wird man stutzig. Waldohreulen haben, wie alle Raubvögel, 14 Halswirbel. Säugetiere (einschließlich Giraffen) haben nur 7. Desshalb können unsere gefiederten Greifer ihren Kopf um 270° drehen. Das bringt ihnen bei der Jagd einen entscheidenden Vorteil. Sie brauchen nur ihren Kopf zu bewegen. Das fällt weniger auf, als wenn sie ihren ganzen Körper drehen würden. Das gibt eine perfekte Tarnung und das Opfer bleibt arglos.

Gemalt habe ich mit Acrylfarben auf ein Nandu-Ei.


 


Donnerstag, 5. Februar 2026