Bald ist es wieder so weit. Wo ist die Zeit geblieben? Dieses Jahr schon zum 10. mal Ausstellung Kunst am Ei.
Im
ersten Jahr hatte ich, kurzerhand und wild entschlossen, meine Wohnung
geräumt und innerhalb von zwei Wochen eine kleine Ausstellung auf die
Beine gestellt. Zahlreiche Besucher kamen und machten mir Mut
weiterzumachen. Es hat Spaß gemacht, nur das ich die Möbel, Bücher und
und und anschließend wieder einräumen musste, fand ich lästig.
Die
Lösung war schnell gefunden. Ich hatte eine leerstehende Wohnung im
Haus, zwar in desolatem Zustand, aber das konnte ich ändern. Ich lernte
Lehm zu verarbeiten, um Löcher zu verschmieren, habe tapeziert,
gemalert, ausgebessert, Tische, Schränke und Regale organisiert, bzw.
selbst gebaut.
Im Laufe der Jahre sind so zwei Ausstellungsräume
entstanden. Voriges Jahr habe ich mithilfe des örtlichen Ofensetzers,
den alten Umluftofen wieder in Ordnung gebracht, jetzt wird es auch im
Winter richtig schön warm. Kursen und Workshops in der kalten Jahreszeit
steht nichts mehr im Weg.
Ende dieser Woche werde ich im zweiten
Raum den restlichen Fußboden mit Bodenbelag versehen, das war bis dato
auch immer noch eine Baustelle.
So kommt jedes Jahr etwas Neues dazu. Wie Onkel Heinrich immer sagte: Wenn Du was willst, musst Du die Initiative ergreifen!
einzigartig und kompetent
Dienstag, 18. Februar 2020
Mittwoch, 5. Februar 2020
Sonntag, 26. Januar 2020
Frisch aus der Werkstatt
Meine neuesten Werke:
Ein Waldlaubsänger auf einem naturbraunen Hühnerei.
Schwanzmeisen
und noch was für Querdenker. Eine neugierige kleine Blaumeise
Ein Waldlaubsänger auf einem naturbraunen Hühnerei.
Schwanzmeisen
und noch was für Querdenker. Eine neugierige kleine Blaumeise
Mittwoch, 30. Oktober 2019
Erste Entürfe und Pysanki
Die ersten Entwürfe für die Eier der nächsten Saison sind fertig. Nächstes Jahr wird es wieder mehr Pysanki geben.
Das sind Eier, die mit Wachsbatik verziert werden. Wahrscheinlich kennen Sie die sorbischen Wachseier. Die Technik bei den Pysanki ist im Prinzip gleich. Bei den sorbischen Eiern wird das Wachs traditionell mit Gänsefedern oder Stecknadeln aufgetragen. Die Federspitzen werden vorher in verschiedene Formen (Dreick, Oval, Raute, ...) geschnitten.
Bei den Pysanki wird das Wachs dagegen mit einer Kistka aufgemalt. Vieleicht kennen Sie Kistkas aus dem Bereich Stoffbatik. Im Prinzip ist eine Kistka ein winziges Kännchen mit einem dünnen Auslauf, das an einem Griff befestigt ist. In das Kännchen wird das Wachs gefüllt. Über einer Kerzenflamme wird alles erhitzt, bis das Wachs flüssig ist. Dann kann man damit auf dem Ei malen. Läuft nicht mehr genug Wachs nach, muss man es wieder erhitzen.
Inzwischen gibt es Kistkas, die elektrisch beheizt werden. Da hat das Wachs immer die richtige Temperatur, das lästige Erwärmen über der Kerzenflamme entfällt. Leider sind diese Kistkas zum Eiermalen zu grob. Die Striche werden zu breit.
Ursprungsgebiet der Pysanki ist Osteuropa, hier speziell die Ukraine.
Das sind Eier, die mit Wachsbatik verziert werden. Wahrscheinlich kennen Sie die sorbischen Wachseier. Die Technik bei den Pysanki ist im Prinzip gleich. Bei den sorbischen Eiern wird das Wachs traditionell mit Gänsefedern oder Stecknadeln aufgetragen. Die Federspitzen werden vorher in verschiedene Formen (Dreick, Oval, Raute, ...) geschnitten.
Bei den Pysanki wird das Wachs dagegen mit einer Kistka aufgemalt. Vieleicht kennen Sie Kistkas aus dem Bereich Stoffbatik. Im Prinzip ist eine Kistka ein winziges Kännchen mit einem dünnen Auslauf, das an einem Griff befestigt ist. In das Kännchen wird das Wachs gefüllt. Über einer Kerzenflamme wird alles erhitzt, bis das Wachs flüssig ist. Dann kann man damit auf dem Ei malen. Läuft nicht mehr genug Wachs nach, muss man es wieder erhitzen.
Inzwischen gibt es Kistkas, die elektrisch beheizt werden. Da hat das Wachs immer die richtige Temperatur, das lästige Erwärmen über der Kerzenflamme entfällt. Leider sind diese Kistkas zum Eiermalen zu grob. Die Striche werden zu breit.
Ursprungsgebiet der Pysanki ist Osteuropa, hier speziell die Ukraine.
Sonntag, 28. April 2019
Nach Ostern ist vor Ostern
Hier noch ein Nandu-Ei mit Uhuporträt. Das Motiv ist eingekratzt und
leicht nachcoloriert. Im Moment steht es noch im Schloss in Wolfshagen.
das Ei ist Teil meiner Ausstellung Kunst am Ei in Wolfshagen. Die
Ausstellung endet heute.
Sonntag, 3. März 2019
Kunst am Ei 2019
Kunst am Ei 2019:
07.04.2019 Ausstellung: Kunst am Ei, die 9. 13.00 - 17.00 Uhr
Dieses Jahr öffnet die Prignitzer Kunstwerkstatt zum 9. Mal ihre Türen zur Ausstellung "Kunst am Ei".
Wie immer können Sie schauen und staunen. Lassen Sie sich zu eigenen kleinen Kunstwerken inspirieren.
Ich habe viel vorbereitet. Highlight sind wieder die Eier mit den eingravierten Vogelmotiven. Da singen Rotkehlchen, zwitschern Blaumeisen, klappern Störche oder tanzen Kraniche. Andere ziehen ihre Jungen auf und die Schwalben fangen Mücken. Eulen bewachen mit ihren schönen, großen Augen die Nacht.
Für die Liebhaber sorbischer Eier habe ich mit Wachs verzierte Eier und eingekratzte Ornamente. Daneben finden Sie bemalte Eier, ausgefräste Eier oder anderweitig kreativ gestaltete Eier.
In einem kleinen Bereich der Ausstellung zeige naturgefärbten Eier. Hier gebe ich Tipps zum Färben mit Pflanzen.
In der Mitmachecke haben Sie die Möglichkeit, selbst aktiv zu werden. Greifen Sie zu Pinsel und Farbe oder zum Kratzmesser. Gestalten Sie sich Ihr ganz persönliches Osterei.
Ich zeige Ihnen wie es geht.
Hier einige Bilder vom vorigen Jahr:
07.04.2019 Ausstellung: Kunst am Ei, die 9. 13.00 - 17.00 Uhr
Dieses Jahr öffnet die Prignitzer Kunstwerkstatt zum 9. Mal ihre Türen zur Ausstellung "Kunst am Ei".
Wie immer können Sie schauen und staunen. Lassen Sie sich zu eigenen kleinen Kunstwerken inspirieren.
Ich habe viel vorbereitet. Highlight sind wieder die Eier mit den eingravierten Vogelmotiven. Da singen Rotkehlchen, zwitschern Blaumeisen, klappern Störche oder tanzen Kraniche. Andere ziehen ihre Jungen auf und die Schwalben fangen Mücken. Eulen bewachen mit ihren schönen, großen Augen die Nacht.
Für die Liebhaber sorbischer Eier habe ich mit Wachs verzierte Eier und eingekratzte Ornamente. Daneben finden Sie bemalte Eier, ausgefräste Eier oder anderweitig kreativ gestaltete Eier.
In einem kleinen Bereich der Ausstellung zeige naturgefärbten Eier. Hier gebe ich Tipps zum Färben mit Pflanzen.
In der Mitmachecke haben Sie die Möglichkeit, selbst aktiv zu werden. Greifen Sie zu Pinsel und Farbe oder zum Kratzmesser. Gestalten Sie sich Ihr ganz persönliches Osterei.
Ich zeige Ihnen wie es geht.
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